Der Unterschied zwischen Kaltschaum- und Latexmatratzen

Der Markt von Matratzen beinhaltet unterschiedliche Materialien – so auch Latex oder Kaltschaum. Je nach dem, welche Ansprüche Sie an eine Matratze stellen und welche Körperstellen ergonomisch, hoch gelagert werden sollten, um Problemzonen zu unterstützen, kann die richtige Matratze, einen erholsamen und gesunden Schlaf unterstützen. Latex- oder Kaltschaummatratzen sind metalfreie Lösungen. Im Folgenden verdeutlichen wir Ihnen die Unterschiede zwischen den beiden Matratzenvarianten.

Kaltschaum- und Latexmatratzen

Kaltschaummatratze

Kaltschaummatratzen haben hervorragende Klimaeigenschaften. Durch die offenporige Struktur besteht jederzeit die Möglichkeit zur Atmung und Feuchtigkeitsabsorbierung. Diese Merkmale treffen auch bei der Latexmatratze zu. Allerdings sollte man hier anmerken, das Matratzen aus Naturlatex besser abschneiden, wie Schlafunterlagen aus Kunstlatex. Beide Matratzenvarianten sind gleichermaßen in der Lage, Wärme zu speichern, sodass beide Materialien auch für Menschen geeignet sind, die schnell frieren.

Der Vorteil bei den Kaltschaummatratzen liegt in der Punktelastizität, wobei Latexmatratzen hingegen, noch etwas anpassungsfähiger sind. Zur Stützung von Bandscheibe und Wirbelsäule stellen beide Matratzen eine gute Wahl dar. Ein Unterschied zwischen Kaltschaum- und Latexmatratzen im Bezug zum Schlafkomfort besteht darin, dass Kaltschaummatratzen erst einen erholsamen und langfristigen Schlaf, ab einem bestimmten Raumgewicht bieten. Sehr gute Matratzen lassen sich schon ab einem RG von 40 finden. Latexmatratzen werden dagegen, in den unterschiedlichsten Qualitäten hergestellt, was unter anderem, an dem Herstellungsverfahren liegt, wo unter anderem zwischen Dunlop-Latex und Talalay-Latex unterschieden wird.

Am besten eigen sich, wie oben schon erwähnt, Matratzen aus natürlichem Naturkautschuk zu verwenden. Diese sind viel anschmiegsamer, die Materialien sind antiseptisch und verringern Hausstaubmilden. Ein weiterer Vorteil von Kaltschaummatratzen besteht darin, dass sie beliebig gefaltet werden können, ohne dass die Stoffeigenschaften darunter leiden. Bei den Kaltschaummatratzen hingegen sind die 7-Zonen-Matratzen sehr beliebt, da sie alle relevanten Liegeeigenschaften vereinen.

Auch das Gewicht kann bei der Entscheidung zwischen Latex und Kaltschaum, eine Rolle spielen, da Kaltschaummatratzen in der Regel deutlich leichter sind. Beide Matratzenvarianten eignen sich herovrragend für Menschen, die schnell Schwitzen und sind optimal für Lattenroste geeignet. Die Anschaffungskosten liegen bei beiden Varianten im normalen Bereich. Eine Ausnahme gibt es bei den Matratzen, aus Naturkautschuk. Hier liegen die Anschaffungskosten deutlich höher, was sich aber auch qualitativ, bemerkbar macht, da diese Matratzen viel hochwertiger sind und eine antiseptische Wirkung haben.

Latexmatratzen

Unterschiede im Überblick

Kaltschaummatratzen:

  • sehr gute Wärmeisolierung
  • gute Belüftung
  • gute Punktelastizität
  • leichtes Gewicht
  • einfache Handhabung (faltbar)
  • für Schwitzer geeignet
  • gute Eignung für Lattenroste
  • normale Anschaffungskosten
  • Weitere Matratze-Modelle

Latexmatratzen:

  • Wärmeisolierung gut
  • sehr gute Punktelastizität
  • gut für Schwitzer geeignet
  • gut für Lattenroste geeignet
  • antiseptische Wirkung ( Naturkautschuk)
  • normale Anschaffungskosten (ausser Naturkautschuk)

Vergleichen Sie diese Merkmale mit den Ansprüchen, die Sie an eine Matratze stellen, wissen Sie, welcher Matratzentyp für Sie am besten geeignet ist. So fällt es Ihnen leichter, Ihre optimale Matratze zu finden.