Ratgeber für Matratzen – So findest Du das richtige Modell

Ausgeruht und erholt in den Tag starten – auch die Wahl der richtigen Matratzen ist von großer Bedeutung. Die Auswahl ist groß, doch worauf sollte man wirklich achten?

Matratzenratgeber

Das Material

Federkernmatratzen. Das war einmal. Inzwischen gibt es Taschenkernmatratzen, visco-elastische oder Kaltschaumatratzen. Matratzen aus Kokosfasern, Matratzen aus Latex, aus Tempur und vielen anderen Materialien. Die Auswahl ist riesig. Einige Faktoren können jedoch bei der Wahl beim Matratzenkauf helfen. Taschenkernmatratzen sind meist am hochwertigsten verarbeitet, jedoch am kostenintensivsten. Visco-elastische Matratzen und Tempur-Matratzen passen sich angeblich besser der Wirbelsäule an, sodass diese besser über Nacht entlastet werden kann.

Langlebig, aber mit einem hohen Gewicht kommt die Latexmatratze daher, sind jedoch etwas aus der Mode gekommen, da die Kaltschaummatratzen auf den Markt kamen.  Mit dem steigenden Preis sinkt der Kunstlatexanteil in den Matratzen. Die Matratzen werden zumeist mittels eines Vulkanisationsverfahrens hergestellt. Der Latex wird in eine Stahlform gegossen, in die Heizstifte gesteckt werden. Auf diese Weise kommen die Löcher für eine bessere Belüftung in die Matratze.

Menschen mit einem ausgeprägten Umweltbewusstsein werden wahrscheinlich lieber auf ein Produkt aus natürlichen, bestenfalls pflanzlichen Materialien zurückgreifen. Sie sind mit einer Matratze aus Kokosfasern bestens beraten. Hierbei besteht der Kern der Matratze aus gepressten Kokosfasern, die für eine bessere Belüftung sorgen. Die Kosten diese Art sind deutlich höher als die der Kaltschaummatratzen.

Empfehlung: Alle getesteten Matratzen anzeigen.

Menschen, die an einer Hausstauballergie leiden, sollten beim Kauf einer Matratze stets darauf achten, dass das verwendete Material im Bezug für Allergiker geeignet ist. In diesem Fall kann man Milben nicht wirklich aus der Matratze verbannen, doch ist der Bezug so engmaschig, dass diese und deren Ausscheidungen nicht durch die Poren passen. Allergiker also beruhigt schlafen können. Der einzig negative Punkt daran ist lediglich, dass die Bezüge weniger Atmungsaktiv sind. Eine regelmäßige Reinigung der Bezüge ist in jedem Fall ratsam.

Die verschiedenen Zonen und Einteilungen

Doch nicht nur das Material der Matratze ist beim Kauf von großer Bedeutung. Auch der richtige Härtegrad ist entscheidend. Die Einteilung ist leider nicht vorgeschrieben, sodass jeder Hersteller eine eigene Skalierung hat. Hierbei können bis 5 verschiedene Härtegrade gewählt werden – Grundlage ist immer das Körpergewicht der auf der Matratze schlafenden Person.

Die unterschiedlichen Matratzen haben des Weiteren unterschiedliche Zonen. Innerhalb dieser Zonen unterscheidet sich der Härtegrad, sodass – zumindest laut der Hersteller – eine bestmögliche Entlastung der Wirbelsäule erfolgen kann. Hierbei gilt es allerdings unbedingt auf die Qualität der Matratze zu achten. Nicht immer ist mehr besser. So auch in diesem Fall. So sollte Käufer lieber auf ein oder zwei Zonen verzichten (auch hier gibt es keine gesetzliche Regulierung) und sich für ein hochwertigeres Material entscheiden. Auf diese Weise ist der gute Schlaf über lange Zeit gesichert.

Viel wichtiger als eine Matratze mit vielen unterschiedlichen Zonen ist ein guter Lattenrost. Hierbei sollte man darauf achten, dass die Verstrebungen nicht zu eng gesetzt sind. So wird eine gute Belüftung der Matratze ermöglicht. Ebenso sollte man die Latten im Schulterbereich Verstärkungen haben. Ob man einen einklappbaren Lattenrost braucht, kann ein jeder für sich selbst entscheiden. Muss oder möchte man viel Zeit lesend oder fernsehend im Bett verbringen, ist diese Funktion mit Sicherheit sinnvoll.